Was ist das Ziel eines Coachings?

Was erwartet Dich im Coaching?

Der Mensch hat vielfältigen Funktionen und Rollen inne: Als Chef, als Mitarbeiter, als Lebenspartner, Familienmitglied oder Sportler – aus denen heraus ständig eine bestimmte Erwartung oder Leistung abgefordert wird. Aber egal, in welcher Funktion der Mensch gefordert wird, die Maximalanforderungen müssen grundsätzlich realisierbar sein. Ist das nicht der Fall, kann sich daraus eine private oder berufliche Krise entwickeln. Was dann?

Im Coaching sprechen wir von einem „Weg-von – hin zu“-Ansatz … also weg von einem ungewünschten Zustand oder einer Krise und hin zu einem Ziel, das motivationsstärkend und lösungsorientiert ist.

Zuerst wird die äußere Konfliktlandschaft strukturiert und analysiert

Zunächst wird das äußere Konfliktumfeld analysiert und strukturiert. Es ist notwendig, die Dynamik der Krise zu verstehen und fachliche und strategische Ansatzpunkte zu finden, um eine individuelle Lösung zu erarbeiten.

Parallel müssen innerpsychische Ängste und Zwänge transparent gemacht werden

Hier ist es wichtig, dass der Coach über ausreichend Wissen verfügt, um die Persönlichkeitsmuster, die der Mitarbeiter selbst nicht ausreichend wahrnimmt, aufdecken zu können. Dann stellt sich die Frage: Was ist mein Anteil an der Krise?

Wer bin ich wirklich? Was sind meine Licht- und Schattenseiten? Wer bin ich im Guten wie im Bösen? Oder in meiner Terminologie: Was sind meine Opfer- und Täterstrukturen, bzw. meine von seelischen Zwängen befreiten Strukturen als Ganzheitlicher, die wir als innere Balance empfinden.

Ohne das Vertrauen in den Coach, ist solch eine schonungslose Selbstreflexion nicht möglich.

Was gehört nicht ins Coaching?

Ein Coach darf an emotionalen Blockaden arbeiten, solange sie nicht den Schweregrad einer Störungen mit Krankheitswert erreichen. In solchen Fällen wird die Arbeit eines Psychotherapeuten, Arztes oder Heilpraktikers durch die Arbeit eines Coaches nicht ersetzt. Eine laufende Behandlung darf nicht unter- oder abgebrochen, bzw. eine künftige notwendige nicht hinausgeschoben oder ganz unterlassen werden. Ein BSDR® Coach hebt ärztliche Anordnungen in keinem Fall auf.

Nur die Coaches, die zusätzlich die Erlaubnis zur Heilkunde haben, dürfen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen an psychischen und seelischen Störungen mit Krankheitswert arbeiten. Über die juristischen Grenzen und Grauzonen haben wir unterschiedliche Veröffentlichungen gemacht.